Die Kritikerin

Meine Nachbarin kommt bald von ihrer Reise zurück. Mir wird jetzt schon etwas mulmig… Heute Nacht träumte ich von ihr…, sie sah etwa so aus:Nachbarin „Die Kritikerin“ weiterlesen

Lesung mit Eichhörnchen

PausenhörnchenHeute Nachmittag habe ich gratis aus meinem Mystery Thriller Luna Park, Jahrmarkt des Grauens gelesen. Ich probierte es mal mit einer Strassen-Lesung. Ich hatte einen Zuhörer – ein ziemlich erwachsenes Eichhörnchen!

Olivia, die Schnecke

Schnecke „Olivia, du kommst voran wie eine Schnecke.“ Eben habe ich auf deintextdeinbuch ein Romanmanuskript von 2005 eingestellt. Dort sucht man Verleger oder Agenten. Die Figuren des Romans bewegen sich wie Mücken in einem Schwarm beliebig, sinnlos hin und her, verlassen jedoch nicht die engen Grenzen des Schwarms. Auch wenn ihre Bewegungen beliebig sind, hält sie irgendetwas (Unwesentliches) zusammen. Im Zentrum steht der pensionierte Herr Ringtir. Seit er die dreissig Jahre jüngere Silvia geehelicht hat, steigert er sich in einen erotischen Wahn. Eines Tages ist Silvia mit Sack und Pack davon. Nach langen, teuren Mühen findet Herr Ringtir heraus, weshalb Silvia Hals über Kopf auszog. Die Gründe sind, um es mal vage zu formulieren, nicht die üblichen, nicht die, die man in der Situation erwarten würde. Weshalb die Geschichte dann auch nicht die Wendung nimmt, die unter vernünftigen Umständen zu erwarten wäre…

Es geht um eine Gesellschaft, die um Nichtigkeiten kreist. Kleinste, unbedeutende Anlässe führen zu großen Entscheidungen, die dann ebenso leicht und unsinnig wieder rückgängig gemacht werden. Im Schwarm regiert Idiotie. Und doch stürzt nicht alles ins Chaos, bildet der Schwarm nach außen eine zusammenhängende Wolke.

Ich glaube, ich bin nicht nur eine Schnecke, ich habe mir einen nicht unerheblichen Schnitzer geleistet: Ich habe im Roman die Ich-Perspektive gewählt. Ich schlüpfte während des Schreibens in die männliche Figur. Uff…

 

V.I.P. Gespenster

Geldtruhe„Also Olivia, dass du dich in deinem merkwürdigen Buch auch noch über V.I.P. Gespenster auslässt, ist schräg.“

…Eins der berühmtesten Gespenster Roms ist die Donna Olimpia Pamphili, die Schwägerin von Papst Innozenz X. Sie war eine Aufsteigerin, ungemein geschäftstüchtig, gierig und geizig. Den Papst soll sie sogar auf dem Totenbett bestohlen haben, sich in den Besitz von zwei unter seinem Bett befindlichen Geld-Truhen gebracht haben – man muß allerdings mildernd einwenden, sie war sehr wahrscheinlich seine Geliebte gewesen. Viele Römer wollen Donna Olimpia Pamphili sowohl bei ihrem Palazzo auf der Piazza Navona als auch an anderen Orten Roms gesehen haben, zumeist in einer Kutsche, auf der Flucht mit den Geldtruhen…

 

 

Spuk

GhostMeine Nachbarin schickte mir ein Geisterfoto von ihrer Schottlandreise. „Vielleicht lese ich doch noch das Kapitel über Spuk in deinem Buch,“ stand hinten drauf. Hmm…

Denkpause

müdeDa ich allergisch auf Katzenhaare reagiere, leistet mir Elektrolux, mein elektronischer Kater Gesellschaft. Er ahmt alles nach, was ich gerade tue… (Vielleicht langweilen ihn auch Olivia’s Bücher.)

Lebendige Kaffeetassen

lebendige TasseEine Freundin: „Olivia! Stell dir vor, ich hab dein Gedächtnis auf meinen Kindle runter geladen.“ ( Mein Buch Das Gedächtnis von Gegenständen oder die Macht der Dinge ). „Da geht’s um lebendige Kaffeetassen! Ist das dein Ernst?!“ Ich weiss nicht genau, was ich antworten soll und sage: „Ah ja?“

Endlich ungestört

Meine Nachbarin macht eine Gruppenreise! Endlich bin ich ungestört und kann wieder in meinen Autorenschlaf verfallen. „Ich hoffe, die Leute passen zu dir,“ sagte ich ihr zum Abschied.

Trollzug
Trollzug

Cured from curiosity?

sich zuviel vorgenommen

Meine Nachbarin hat einen Blick in Das Gedächtnis von Gegenständen oder die Macht der Dinge riskiert: „Also Olivia –  800 Seiten – über so ein… Thema! Wer liest sowas? Ich jedenfalls nicht. Ich glaube, du hast dich da ein bisschen übernommen.“ „Cured from curiosity?“ weiterlesen

Bad news

NeugierMeine Nachbarin fragte mich heute, wieviel ich denn schon mit der Veröffentlichung von Das Gedächtnis von Gegenständen oder die Macht der Dinge verdient hätte…  Ich antwortete nicht: „20 Euro“, sondern: „So viel, dass ich dich zu einer Pizza einladen kann“…

Verwunschen

Bild Christian Richter vergessene Orte
Bild C. Richter

Meine letzte Lesung war ganz nett besucht. In der letzten Reihe sassen ein paar Gespenster.

 

 

 

Klick

„Also Olivia, deine Werbung ist einfach Mist!“

„Aber es geht doch in meinem Buch auch um Unsterblichkeit…“

„Da denkt doch keiner an ein Buch! Ausserdem würd ich da nicht drauf klicken. Wer weiss, was dann Bescheuertes passiert!“

Naja, pazienza. Ich hab’s versucht.

„Klick“ weiterlesen

Clubraum für die alten Schachteln

„Clubraum für die alten Schachteln“ weiterlesen

Warm anziehen

warm anziehen  Mir schwante schon Ungutes: Mein Buch: Das Gedächtnis von Gegenständen oder die Macht der Dinge sah gestern auf Amazon so aus:

Das bedeutet, du hast an einem Tag so zwischen 10 und 20 Büchern (ährm zum Preis von 99 Cent) verkauft und danach sackst du wieder radikal ab (räusper, auf 0).

Warm anziehen, kann ich da nur empfehlen!

Bin etwas verwirrt

BlitzBin etwas verwirrt.

Wollte gerade meine miesen Verkaufszahlen bei Amazon nachsehen für „Das Gedächtnis von Gegenständen oder die Macht der Dinge“, hmmm…

Naja, wird eine Momentaufnahme gewesen sein, ein Sekundenblitz

Blitz 2

Wetten, dass

tumblr_nfdbs1NeJR1u47av3o1_500

Wetten, dass heute Abend noch irgendeine einsame Maus (also mich selbst mal ausgeschlossen) mein abstruses Sachbuch: Das Gedächtnis von Gegenständen oder die Macht der Ding anliest?

Wie gross ist dein Publikum?

Leser

Gestern hatte ich eine Lesung in einem stillgelegten Kino. Der Saal war dunkel und quasi leer. Ganz hinten meinte ich undeutlich eine ältere Person zu erkennen!  Bevor ich noch anfangen konnte, verfiel die Person in ein Kreischen, das sich bald anhörte wie Geschnatter. Und flog auf mich zu! Ein Marabu hatte sich ins Kino verirrt und in der hintersten Reihe genistet. „Wie gross ist dein Publikum?“ weiterlesen

Laptopless

Meine Nachbarin ist wütend auf mich. Sie hat herausgefunden, dass ich kein modernes elektronisches Hilfsmittel benutze!

Ich bin wieder mal erwischt worden: laptopless. alte Schreibmaschine

 

Alte Schachteln

Anscheinend lebe ich zu sehr im Verborgenen. Meine Nachbarin fragte mich gestern: Gehst du nicht mal zu einer Konferenz? Gehörst du zu keiner Vereinigung? Bist du in keinem Club? In keiner Gesellschaft? Warum ist dein Event-Kalender total leer? Weil ich niemand bin, vermute ich mal. Deshalb habe ich beschlossen, ab sofort in den Club der alten Schachteln einzutreten.

Alte Schachteln

Erstelle eine Website oder ein Blog auf WordPress.com

Nach oben ↑