Luna Park 2, Jahrmarkt der Gier

 

 

 

ROMAN

Band 2 der Luna Park Serie

424 Seiten

Für Leser ab 11 bis 111

E-Book

Taschenbuch

 

 

 

INHALT

Als Dugo, Brauni, Camel und Zaza aus der Hölle des „Luna Parks“ fliehen können und wieder nach Hause kommen,  ist die Erleichterung ihrer Eltern groß. Für einige Wochen werden sie verwöhnt. Bald kehrt aber wieder der alte Trott ein. Unsere Freunde fühlen sich erneut arg vernachlässigt. Am schlimmsten trifft es Brauni. Er muss in eine Pflegefamilie, weil sein Vater mit ihm nicht mehr fertig wird. So kommt es, daß Brauni den andern gegenüber äußert: „Da war es ja im „Luna Park“ noch besser.“ Auch die andern sind der Ansicht, der „Luna Park“ sei zwar gefährlich gewesen, dort seien sie aber wenigstens ernst genommen worden, hätten tun und lassen dürfen, was sie wollten. Und so besuchen sie zum ersten Mal seit langer Zeit wieder einen Rummelplatz.

Sie verbringen einen fröhlichen, unbeschwerten Nachmittag auf dem Rummel, bis Zaza und Dugo nicht mehr aus einer Geisterbahn herauskommen. Camel und Brauni suchen sie verzweifelt. Am Ende landen alle vier wieder im „Luna Park“. Der „Luna Park“ sieht aber anders aus als letztes Mal. Und das Abstruseste: für alles muss man jetzt dort bezahlen. Unseren Freunden geht bald das Taschengeld aus, und sie fürchten schon verhungern und verdursten zu müssen. Da erscheint der König des Luna Parks und bietet ihnen Jobs in „Luna Park Nord“ an. Der „Luna Park“ ist diesmal zweigeteilt. Es gibt den armen Süden und den reichen Norden. Beide haben eine gemeinsame Währung, den Euro, und eine gemeinsame Zentralbank, die sich in Nord befindet. Wer eine Million Euro verdient, der hat gewonnen und darf wieder nach Hause. Verdienen kann man die Million aber nur, wenn man andere belügt und hereinlegt. Wem es nicht gelingt, Millionär zu werden, der hat drei Möglichkeiten: Betteln auf der Straße, einen 90-Euro-Job in „Luna Park Süd“, etwa bei der Müllabfuhr, oder ein angenehmeres Praktikum im Schloss des Königs, das allerdings nicht bezahlt wird.  Je nachdem kommt man erst in Hunderten von Jahren wieder aus dem Park oder nie.

Geld

Brauni erhält einen Posten in einer Geschäftsbank und scheint auf der Gewinnerspur zu sein, er verkauft faule Hypothekenpapiere an seine Freunde. Camel und Dugo, stolze Geschäftsinhaber einer Rennbahn und einer Videothek, stürzen sich in Schulden und sind drauf und dran, ihre Geschäfte zu verlieren.  Zaza arbeitet in der Zentralbank. Der Präsident der Zentralbank ist ausgerechnet der König. Und der betreibt eine Politik, die Zaza nach außen hin vertreten soll, obwohl sie sie für schädlich hält. Das Leben unserer Freunde wird immer komplizierter. Und dann entdecken sie auch noch, dass das Spiel versteckte Regeln hat.

Haben unsere Freunde überhaupt eine Chance zu gewinnen? Lassen sie sich endgültig entzweien?

 

LESEPROBE

MINI-LESEPROBE

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REZENSIONEN

 

Inkultura:

Umschlagfoto, Olivia Monti, Luna Park 2, InKulturA Nachdem die vier Freunde Brauni, Camel, Dugo und Zaza wohlbehalten ihr erstes Abenteuer im Luna Park überstanden haben und wieder Zuhause sind, stellen sie ernüchtert fest, dass ihre Eltern sich ihnen gegenüber nicht verändert haben. Wenig Zeit, zuviel Arbeit und Stress, die Mühe des Geldverdienens und die daraus resultierende Nichtbeachtung der Kinder führt diese zu dem Wunsch, „mal wieder auf nen Rummel“ zu gehen. Die scherzhafte Bemerkung Braunis, in Hinsicht auf ihre derzeitige Situation sei es im Luna Park doch noch besser gewesen, hat dann auch den fatalen Effekt, dass sie eine Fahrt mit der Geisterbahn wieder in den Luna Park zurückbringt.

Die Panik ist groß, denn beim ersten Mal sind sie dem dort herrschenden König nur knapp entkommen. Zudem haben sich jetzt die Spielregeln verändert. Es darf nur der in die normale Welt zurückkehren, dem es gelingt, eine Million zu verdienen. Was zuerst wie eine leichte Aufgabe aussieht, entpuppt sich jedoch als Falle, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt.

Plötzlich mit Berufen und Aufgaben betraut, die in der normalen Welt von Erwachsenen erledigt werden, steht auf einmal sogar die Freundschaft der vier Kinder auf dem Spiel. Nichts ist so wie es scheint und der König verändert die Spielregeln nach Belieben. Erst als es fast zu spät ist, merken sie, dass es um etwas ganz anderes als die angeblich zu verdienende Million geht.

„Luna Park 2“ ist die gelungene Fortsetzung des ersten Abenteuers der vier Freunde. Auf diesem „Jahrmarkt der Gier“ lernen sie auf brutale Weise das Credo des entfesselten Kapitalismus kennen: „Mach so viel Geld wie möglich ohne Rücksicht auf die Folgen“, so lautet die Direktive des Königs. Als sich die vier daranmachen, ihre Aufgaben zu erfüllen, bemerken sie schnell, dass ihr Handeln für andere Personen unerfreuliche Konsequenzen hat.

Olivia Monti gibt mit ihrem, für alle Altersklassen zu empfehlenden Roman gewissermaßen einen Crashkurs in (Ur)Sachen Finanz- und Eurokrise. Hinter der einmal mehr spannenden Geschichte steht die im Wesen menschlicher Handlungen stets lauernde Gier nach Gewinnmaximierung. Wer ihr nachgibt, verliert sich selber – und das grausame Spiel im Luna Park.

Aufgrund der vielen Rückblenden in den ersten Teil, die jedoch niemals den Lesefluss stören, ist „Luna Park 2“ auch für Leser, die den Vorgängerroman nicht kennen, ohne Probleme nachvollziehbar. Vielleicht, das Ende des Romans lässt diese Hoffnung keimen, gibt es irgendwann einen dritten Teil…

Freundschaft, Gier und Menschlichkeit

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Luna Park II, gelesen von Sven

Ich fand meinen Spannungsanspruch erfüllt, und das Buch ließ sich sehr flüssig lesen.

Eine sehr schöne Stelle, fand ich, war, wie Brauni seinen Wohlstand für seine Freunde aufgab.

Was mich zuerst leicht schockierte, war der große Wirtschaftsskandal, der in dem Buch doch eine sehr bedeutende Rolle spielt (- ich kann momentan nicht beurteilen, ob dies in der realen Welt auch so ist).

Trotzdem, alles in allem fand ich, dass es ein sehr schönes Buch ist. Die wichtigste (ungesagte) Regel des Buches ist, entgegen der Forderung alles der Wirtschaft unterzuordnen, die Menschlichkeit niemals zu verlieren.

Würde es weiter empfehlen.

Sven, 13 Jahre

Publiziert mit Erlaubnis von Sibylla Kleffner, Lesezeichen e.V.

 

Eingangalt

 

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