Das Gedächtnis von Gegenständen oder die Macht der Dinge

 

 

Cover VS


 

Gedächtnis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sachbuch, Verlag Königshausen & Neumann, circa 764 Seiten. Broschiert  und als E-Book.

Das Gedächtnis von Gegenständen hat mich fünf  Jahre Arbeit gekostet hat. Ich habe zuerst ein Jahr lang nur recherchiert und dann angefangen zu schreiben, dann weiter recherchiert, weil alle möglichen neuen Fragen auftraten, mich in Probleme verbissen, bis ich zu verstehen glaubte, worum es ging, Probleme gelöst und neue eingehandelt. Irgendwann sagst du Schluss, das Ganze ist jetzt ziemlich plausibel und für jeden einigermaßen verständlich. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, dieses verrückte Thema so zu erschließen, dass es einleuchtet und habe es tausendfach belegt, da einem ja nicht jeder einfach glaubt, dass Dinge, Orte, einfach alles, ein Gedächtnis hat.

Wie kam ich auf ein so verrücktes Projekt? Der Ausgangspunkt war: Ich wollte unbedingt herausfinden, was ist eine Stimmung, was ist Atmosphäre?  Man fühlt sich irgendwo bedrückt oder wohl, und es hat nicht nur mit den äußeren Umständen zu tun, sondern mit etwas vorderhand nicht Greifbarem, Verborgenem.  Ein Ort, ein Ding strahlt etwas aus. Etwas liegt quasi in der Luft. Ist Stimmung, ist Atmosphäre sozusagen nur aus der Luft gegriffen? Oder ist sie viel wirklicher als wir meinen? Besteht sie gar aus irgendwelchen Teilchen (Materie- oder Kräfteteilchen)? So fing es an …

Der Inhalt in alle Kürze

Warum spüren wir eine bestimmte Stimmung in einer Wohnung, in einer Stadt? Fühlen uns irgendwo spontan bedrückt oder wohl? Warum wollen manche von uns unbedingt ein Taschentuch des Papstes oder einen Handschuh von Lady Gaga in ihren Besitz bringen? Warum erhoffen sich einige von uns Heilung von heiligen Orten? Und warum haben andere wiederum Angst, dass Dinge, die mit ihnen einmal in Berührung waren, dazu benützt werden können, sie magisch zu beeinflussen? Wie kann Leonardos Mona Lisa eine magische Macht entfalten? Und wieso vertrauen manche darauf, dass ein Markenartikel sie zu einem neuen Menschen macht?

Die gewagte Antwort lautet, Dinge und Orte, überhaupt alles, hat ein Gedächtnis. Und dieses Gedächtnis wirkt. Sogar Ihre Gedanken sind, wenn sie einmal gedacht sind, nicht einfach fort, meint der berühmte Einstein Schüler und Physiker David Bohm. Ihre Kaffeetasse könnte sie gespeichert haben. Und so spüren wir, wenn wir vor der Mona Lisa stehen, was Leonardo dachte oder fühlte, während er sie malte. In der Mona Lisa steckt noch Leonardos Geist! Unsterblichkeit wird hier zur Option.

Um dies heraus zu finden, trat ich eine fünf Jahre dauernde Reise an, durch eine Realität hinter der Realität, auf der ich einerseits mit Phänomenen wie Geistern, Spuk, Magie in Berührung kam, mit der Welt des Paranormalen, andererseits mit Erklärungsmodellen namhafter Wissenschaftler für ein Gedächtnis außerhalb des Gehirns.

Wie lässt sich nun dieses Gedächtnis der Dinge, und überhaupt von allem, nachweisen, und wo könnte es sich befinden, ist hier die Frage. Als Juristin, die über Niklas Luhmanns Systemtheorie promoviert hat, nähere ich mich dem Stoff quasi aus einer Fremdperspektive. Daher habe ich mich sehr um leichte Verständlichkeit bemüht und meine Ermittlungen breit in der Literatur abgestützt. Das teure Hardcover wurde von Universitäts-Bibliotheken bestellt, sogar von Princeton. Das günstige E-Book erreicht, hoffe ich, ein breiteres Publikum, für das ich es eigentlich geschrieben habe.

Ein paar Links

Ich durfte anlässlich des Jahresworkshops des Instituts für Grenzgebiete der Psychologie der Universität Freiburg (IGPP) einen Vortrag über mein Buch halten

Das Buch im hr2 Kulturgespräch auf diapod

Interview Tibor Pèsza

Interview buch-magazin.com

Süddeutsche,Volker Breidecker, Kurzkritik

Annotation Süddeutsche

Rezension scienzz.de

Rezension Pfarrverein

Rezension teetalk.de

Interview Astrid Killinger

Interview Ludwigsburger Kreiszeitung

Rezensionen Amazon

Artikel M. Schwind

ESSWE