„Der Pflegefall“ auf der Suche nach einem Verlag

 

„Der Pflegefall“, Kriminalroman, circa 204 Seiten.

 

„Schlechte Menschen bringen andere Menschen dazu, so schlecht zu werden wie sie.“

Anna Zerbst tritt eine Stelle als Pflegerin im Villenviertel der Stadt an. Der alte Herr Brunt ist ein schwieriger Fall. Das Hausmeisterehepaar, Nella und Markus Schmitts, weiht Anna bald genauer ein: „Herr Brunt hat nicht gerade vielen Personen eine Freude auf Erden bereitet.“ Nolens volens belauscht Anna ein Gespräch zwischen den Schmitts und Herrn Brunts Sohn Tobias. Sie glaubt verstanden zu haben, dass sie Herrn Brunt schleichend vergiften. Obwohl sich der Verdacht des Vergiftungskomplotts erhärtet, zögert Anna zur Polizei zu gehen.

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Der Kriminalroman hat zwei Themen, da ist der Konflikt zwischen Gesetz und Gerechtigkeitsempfinden. Die Schmitts, die Anna langsam ans Herz wachsen, planen ein Verbrechen. Anna ist hin und her gerissen: Soll sie die Schmitts anzeigen oder soll sie sie nicht anzeigen, weil Herr Brunt es „eigentlich verdient hat“ vergiftet zu werden? Dann ist da das Thema der Figur Annas, die sich schon gar nichts mehr zutraut, nur noch irgendwie unauffällig über die Runden zu kommen versucht und sich dann doch mühsam dazu aufschwingt, Werte zu vertreten und für andere einzustehen. In diesem Moment eröffnet sich in ihrem Leben eine neue Perspektive.

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Da ich vor Urzeiten Jura studiert habe, sind mir Kriminalfälle nicht fremd. Und mit dem Pflegen einer alten, geliebten und lieben Person (also keiner Person vom Schlage Herrn Brunts …) kenne ich mich auch aus. Mein erster Roman „Liebeslohn“ erschien 1998 bei der Frankfurter Verlagsanstalt. Weitere Romane nahmen leider nur kleinere Verlage. Zuletzt habe ich bei Königshausen & Neumann ein Sachbuch veröffentlicht mit dem Titel „Das Gedächtnis von Gegenständen oder die Macht der Dinge“ und bin mit ein paar lange in der Schublade verstaubenden Manuskripten unter die Selfpublisher gegangen. Ich wünsche mir sehr, für meinen Kriminalroman „Der Pflegefall“ einen ordentlichen Verlag zu finden, der nicht in Konkurs geht wie die Edition Epoca, bei der ich meinen ersten Kriminalroman unterbrachte oder der Abentheuerverlag, bei dem ich „Luna Park“, einen Roman für Kinder ab 11 bis 111 unter Olivia Monti veröffentlichte.

Exposé

Leseprobe

 

 

 

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