Der Kuss

Der Kuss – Roman – 188 Seiten 

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Inhalt: 

Auf der einen Seite der berühmte Regisseur Angelotti, ein Besessener, der atemlos von Vergnügen zu Vergnügen rast, und bis ins höhere Alter sein Leben im prallen Erlebnisrausch verbraucht. Auf der anderen Seite: eine einsame alte Frau, deren Trost das Fernsehen ist. Es füllt ihr Zimmer mit Lebendigem, Stimmen, Schreien, Schluchzen, Jauchzen, mit beherrschbaren menschlichen Geräuschen, unaufdringlichem Leben, auch wenn die tausend schönen jungen Gesichter, die tausend blühenden jungen Körper in Talkshows und Filmen ihr suggerieren, sie gehöre zu einer Welt, von deren Hässlichkeit und Verfall kaum jemand etwas ahnt.

Was verbindet die beiden? Die Alte war mit Angelotti befreundet gewesen, als sie noch jung war. Angelotti war damals schon älter, hatte seinen Zenit überschritten, sowohl körperlich als auch beruflich. Nach ihrer kurzen, heftigen Affäre hatte Angelotti der jungen Frau noch regelmäßig Briefe geschrieben. In diesen Briefen beschreibt er seine immer bizarreren erotischen Ausschweifungen.

Die Alte tröstet sich nun mit dem Fernsehen und dem Lesen dieser alten Briefe. In ihrer Wohnung, die sie kaum mehr verlassen kann, gibt es sonst nichts Lebendiges. In den Briefen erfahren wir, auch Angelotti kämpft mit dem Alter. Neben den banalen äußeren Anzeichen beschreibt er die viel heimtückischeren, inneren Signale, den negativen Umschwung der Grundstimmung, die zunehmende Ängstlichkeit, das abnehmende Selbstvertrauen, die wachsende Sentimentalität, seine stärkere Zärtlichkeitssucht und zugleich seine wachsende Toleranz für Gewalt, besonders  seiner eigenen Person gegenüber: Seit ihm das Leben immer mehr Misserfolge bereitet, findet er zuweilen nur noch in Körperqualen Erleichterung. „Sollte meine Potenz so nachlassen, dass mein Glied überhaupt nicht mehr steif wird, töte ich mich“, schreibt er seiner Brief-Freundin.

Angelotti tat immer, was er wollte, überschritt alle Grenzen. Sein Leben war eine Bühne. Schafft er es, auch seinen Abgang lustvoll zu gestalten?

Die Alte nimmt fraglos hin, wie ihr Leben immer ereignisloser und öder wird. Was sagen ihr jetzt noch die amoralischen Briefe Angelottis, die ein „Viva la libertà“ eines modernen Don Giovanni herausschreien? Auch sie denkt an ihren Tod. Schwingt sie sich so spät noch zu einer letzten freien Entscheidung auf?

Kinosaal

 

Der Protagonist, der römische Regisseur Angelotti, ist auch Protagonist in meinem Roman Der Regisseur: Dort war er jung. Jetzt ist er alt. Und das Alter wird für diesen modernen Don Giovanni eine Herausforderung, die es mit einem Höllenfeuer auf sich nehmen kann.

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Leseprobe

 

Interview

Michas wundervolle Welt der Bücher

 

Rezensionen

 

„Verstörend und spannend.“ Jenny Murakami

„Vordergründig geht es in diesem großen Roman von Olivia Kleinknecht ums Zurechtkommen mit dem Älterwerden. Oder dem Nichtzurechtkommen, besser gesagt. Der eitle Regisseur Angelotti flieht in wilde sexuelle Eskapaden, die – je älter er wird – immer absurdere Formen annehmen. Von diesen Eskapaden erzählt er in seinen Briefen. Eine alte, allein lebende Freundin des Regisseurs findet ein letztes kleines Lebensglück in dem Lesen dieser Briefe. Aber dieser Roman geht – wie auch der Vorgänger „Stirb in Florenz“ – viel tiefer und beleuchtet nicht weniger als das Sein an sich. Was ist wichtig im Leben und warum? Wie können wir unser eigenes Dasein mit Sinn füllen, wie ein erfülltes Leben gestalten. „Der Kuss“ ist eine sehr originell und tiefgründig erzählte Geschichte, die ich jedem ans Herz legen möchte.“  Sabine Bartsch

Sehr gut geschrieben.“ Inge

„Ein durchaus gelungenes Buch.“ Buchgetuschel

Ich war gebannt und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.“ Ladies of Wonderland 

„Dieses Buch fand ich sogar noch einen Ticken besser als Der Regisseur und kann es jedem empfehlen, der nicht nur Mainstream- Bücher lesen mag.“ Vanessa

„Es sind die leisen Töne zwischen den Zeilen, die zum Weiterlesen anregen.“ Nicole Plath

„Ergreifend.“ Schmabbi54

„Es ist eine Handlung zwischen wohligem Schauder und Ekel, Faszination und Abneigung. Eine lohnenswerte Lektüre, die mich so fesselte, dass ich das Buch in einem Zug durchlas!“ Hanna

„Man mag sich hier und da an Schnitzler oder Poe erinnert fühlen.“ Nick Stein

Nick Stein auf die Frage, was schockierend sei an dem Roman:

„Ich fand eher den Selbstbetrug des Regisseurs schockierend – sollte ich stattdessen befremdlich sagen? Während das Leben der Alten auseinander fällt und sie dem Zerfall mit ihren begrenzten Mitteln zu begegnen sucht und sich ihm schließlich hingibt, hat sie doch noch Glücks- und Erfolgsmomente. Unbemerkt und allein auf den Flur schleichen! Ihr Herz hüpft vor Freude.
Angelotti dagegen betrügt sich selbst. Seine Eskapaden sind allesamt erfunden, er lebt in den Träumen vergangener Größe. Er versteigt sich in immer größere und schlimmere Wahnvorstellungen und sehnt sich doch nur danach, mit einem letzten großen Akt aus der Welt ausgestoßen zu werden. Es geht um den Tod, das Leben und die Lüge, die Lebenslüge. Tod und Zerfall sind nichts Schlimmes, trotz aller Schrecken und Verluste. Die Alte sieht dem ins Auge und macht aus dem herzlich Wenigen, das ihr bleibt, das Beste. Angelotti nicht; er sehnt sich nach verlorenem Ruhm und erträumter Ekstase; warum sonst sollte er diese Briefe schreiben?

Was wirklich schockiert: dass beide niemanden mehr haben, der sich um sie kümmert, dass die Alten aus der Gesellschaft ausgestoßen und allein sind.“

Das Buch stimmt sehr nachdenklich hinsichtlich des Alterns und des Umgangs mit alten Menschen. Es ist so anschaulich beschrieben, wie schwer der alten Frau einfache Bewegungen des täglichen Lebens fallen, dass man fast einen körperlichen Schmerz spürt.“ Germania

„Fesselnd und spannend (und manchmal auch ein bisschen abartig und ich gebe zu, dass ich bei manchen Szenen durchaus schmunzeln musste … und auch das ist etwas makaber). Das Buch hat mich echt überrascht. Und auch meine Meinung zu Angelotti hat sich geändert.“ Martins Buchgelaber

„Ein tiefgreifendes Buch, ausdrucksstark geschrieben.“ Pixibuch

„Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, da ich sehr neugierig darauf war, wie es mit der alten Dame und dem Regisseur weitergeht. Dieser Roman hat mich sehr nachdenklich gemacht.“ Sandra

„Diesen Roman kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen!“ Bookexplorer

«Das Buch ist sehr gut geschrieben, wodurch der Leser zum Nachdenken angeregt wirdSunshineBaby

«Das Buch regt zum Nachdenken an über sich, die eigene Umwelt, das Altern, andere Menschen…Vielleicht geht man dann mit offeneren Augen durch die Welt, denn diese alten Damen gibt es überall, man muß nur hinschauen. Ich empfehle das Buch!!» Piatra

«Das Buch gibt Anstöße über das Leben und das Älterwerden nachzudenken. Erschreckend, emotional, authentisch und bewegend zeigt es die Seiten des Alters auf. Emotional und bewegend packt es den Leser. Dieses Werk ist sehr tiefgründig und verlangt dem Leser sehr viel ab. Es ist keine leichte Kost und schwingt noch lange nach.» Claudia R.

«Mich hat dieses Buch gepackt und teils sehr nachdenklich zurück gelassen. Ein Buch voller Gewalt und Trauer.» Elalettrice

„Das Grundgerüst des genialen Thrillers ist Persönlichkeitsstörung.“  Michas wundervolle Welt  der Bücher

«Ich kann euch auf jeden Fall sagen, dass dieses Buch es echt in sich hat und auf seine Weise so speziell ist, dass es einen trotz sehr eigenartigen Beschreibungen nicht loslässt.» Zantalias Büchertraum

 «Ich mußte lange nachdenken über dieses Buch. Sehr gut geschrieben, aber eben anders.»  S. Kuehn

«Dieses Buch war ein Genuss.  Darum lesen: interessante Gedanken, poetische Sprache, perfekte Länge. Darum nicht lesen: recht negative Botschaft über das Altern.» Tisch und Sofa

 

 

 

 

 

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