La grande fatigue

müdemüdeWie wäre das: Es liegt etwas in der Luft, das uns alle müde macht, müder und müder. Etwas Rätselhaftes. Niemand möchte es wahrhaben.  Die meisten finden banale, übliche Ursachen für ihre zunehmende Müdigkeit oder gewöhnen sich so daran, dass sie sich nicht mehr an die Zeit vor der grossen Müdigkeit erinnern können,  die Müdigkeit für den Normalzustand halten. Aber die Müdigkeit ist nicht normal. Sie ist … unheimlich. Eines Tages findet irgend eine Person die  Ursache der grassierenden Müdigkeit heraus. Die Ursache gibt Anlass zu grosser Beunruhigung. Die Person wird für verrückt erklärt, verlacht und dann diffamiert etc. etc. Eine Roman Idee.

Olivia, die Schnecke

Schnecke „Olivia, du kommst voran wie eine Schnecke.“ Eben habe ich auf deintextdeinbuch ein Romanmanuskript von 2005 eingestellt. Dort sucht man Verleger oder Agenten. Die Figuren des Romans bewegen sich wie Mücken in einem Schwarm beliebig, sinnlos hin und her, verlassen jedoch nicht die engen Grenzen des Schwarms. Auch wenn ihre Bewegungen beliebig sind, hält sie irgendetwas (Unwesentliches) zusammen. Im Zentrum steht der pensionierte Herr Ringtir. Seit er die dreissig Jahre jüngere Silvia geehelicht hat, steigert er sich in einen erotischen Wahn. Eines Tages ist Silvia mit Sack und Pack davon. Nach langen, teuren Mühen findet Herr Ringtir heraus, weshalb Silvia Hals über Kopf auszog. Die Gründe sind, um es mal vage zu formulieren, nicht die üblichen, nicht die, die man in der Situation erwarten würde. Weshalb die Geschichte dann auch nicht die Wendung nimmt, die unter vernünftigen Umständen zu erwarten wäre…

Es geht um eine Gesellschaft, die um Nichtigkeiten kreist. Kleinste, unbedeutende Anlässe führen zu großen Entscheidungen, die dann ebenso leicht und unsinnig wieder rückgängig gemacht werden. Im Schwarm regiert Idiotie. Und doch stürzt nicht alles ins Chaos, bildet der Schwarm nach außen eine zusammenhängende Wolke.

Ich glaube, ich bin nicht nur eine Schnecke, ich habe mir einen nicht unerheblichen Schnitzer geleistet: Ich habe im Roman die Ich-Perspektive gewählt. Ich schlüpfte während des Schreibens in die männliche Figur. Uff…

 

V.I.P. Gespenster

Geldtruhe„Also Olivia, dass du dich in deinem merkwürdigen Buch auch noch über V.I.P. Gespenster auslässt, ist schräg.“

…Eins der berühmtesten Gespenster Roms ist die Donna Olimpia Pamphili, die Schwägerin von Papst Innozenz X. Sie war eine Aufsteigerin, ungemein geschäftstüchtig, gierig und geizig. Den Papst soll sie sogar auf dem Totenbett bestohlen haben, sich in den Besitz von zwei unter seinem Bett befindlichen Geld-Truhen gebracht haben – man muß allerdings mildernd einwenden, sie war sehr wahrscheinlich seine Geliebte gewesen. Viele Römer wollen Donna Olimpia Pamphili sowohl bei ihrem Palazzo auf der Piazza Navona als auch an anderen Orten Roms gesehen haben, zumeist in einer Kutsche, auf der Flucht mit den Geldtruhen…

 

 

Bin etwas verwirrt

BlitzBin etwas verwirrt.

Wollte gerade meine miesen Verkaufszahlen bei Amazon nachsehen für „Das Gedächtnis von Gegenständen oder die Macht der Dinge“, hmmm…

Naja, wird eine Momentaufnahme gewesen sein, ein Sekundenblitz

Blitz 2

Alte Schachteln

Anscheinend lebe ich zu sehr im Verborgenen. Meine Nachbarin fragte mich gestern: gehst du nicht mal zu einer Konferenz? Gehörst du zu keiner Vereinigung? Bist du in keinem Club? In keiner Gesellschaft? Warum ist dein Event Kalender total leer? Weil ich niemand bin, vermute ich mal. Deshalb habe ich beschlossen, ab sofort in den Club der alten Schachteln einzutreten.

Alte Schachteln

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: